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Totenkrone

Museum für Sepulkralkultur Sterben, Tod, Bestattung, Trauer, Gedenken [AltM 2013/27]
Totenkrone (Museum für Sepulkralkultur CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Museum für Sepulkralkultur / Frank Hellwig (CC BY-NC-SA)
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Beschreibung

Totenkrone, deren Innengerüst mit grünem sowie rot-weiß kariertem Papier bezogen ist. Darüber spannt sich ein Geflecht aus leonischen Drähten, Glasperlen und Glassteinen, kleinen Spiegelelementen, Seidenfäden und Metallfolie, wodurch ein edel wirkendes, mit Blütenornamentik versehenes Dekor geschaffen ist. Totenkronen entstammen dem Brauch der Totenhochzeit. Dieser wurzelt in der auf archaische Zeiten zurückgehenden Vorstellung einer unverzichtbaren Weitergabe des Lebens, was in christlicher Zeit in die "himmlische Hochzeit" mündete, sobald eine unverheiratet verstorbene Person bestattet wurde. Entsprechend widmete man ihr eine Totenkrone, mancherorts auch einen Kranz, als Ersatz für die zu Lebzeiten nicht erhaltene Brautkrone. In der Tat sehen die Totenkronen den Brautkronen oft zum Verwechseln ähnlich.

Material/Technik

Papier, leonische Drähte, Glas (Perlen, Steine, Spiegel), Seidenfäden, Metallfolie

Maße

19 cm (H); ca. 18 cm (Dm)

Museum für Sepulkralkultur

Objekt aus: Museum für Sepulkralkultur

Das Museum für Sepulkralkultur ist eine Einrichtung, die sich – analog zum lateinischen Begriff „sepulcrum“ (Grab, Grabstätte) – den sog. Letzten...

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